Spezialisierung auf die Planung von Industrieanlagen und -konstruktionen
Im Ingenieurwesen ist jedes Bauteil oder jede Konstruktion entweder selbst eine Struktur oder mit einer solchen ausgestattet, um ordnungsgemäß zu funktionieren. Die vielfältigen Anwendungsbereiche im Industrieingenieurwesen führen zu einer großen Bandbreite an Typologien, Funktionalitäten und Belastungen, denen industrielle Strukturen und Konstruktionen ausgesetzt sind. Diese Vielfalt erfordert die entsprechende Ausbildung von Ingenieuren mit fundierten Kenntnissen der Grundlagen, Materialien, Widerstandsmechanismen und Berechnungsmethoden für die Entwurf von Industrieanlagen und -konstruktionen, die auch die spezifischen Anwendungsbereiche des Berufsstandes kennen.
Diese Spezialisierung bietet die notwendige Ausbildung für die Entwicklung von Konstruktionen, die es ermöglichen, eine funktionale, langlebige und sichere Lösung zu finden, die für jeden Anwendungsfall geeignet ist und gleichzeitig die Umweltauflagen berücksichtigt Die Entwicklung von Nachhaltigkeit im Bausektor. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Industrieanlagen und Gebäude aller Art nationalen Vorschriften unterliegen, die ihre Funktionalität und Sicherheit gewährleisten. Dies erfordert Fachkräfte in unserer Gesellschaft, die sich dieser gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Funktion ihres Berufsstandes annehmen.
Im Studienjahr 2025/26 werden die Kurse des ersten Studienjahres angeboten, im Studienjahr 2026/27 die des zweiten. Diese Kurse werden parallel zum Bachelorstudiengang Industrietechnik ( GITI-2010 ) belegt. Die folgende Tabelle zeigt die Entsprechungen zwischen den Kursen dieser Spezialisierung und denen des Studiengangs GITI-2010.
| Gegenstand des Fachgebiets | Es wird im GITI-2010 unter dem Namen gelehrt |
| Methoden zur Berechnung und zum Entwurf von Strukturen | Erweiterung der Strukturtheorie |
| Betonkonstruktionen | Stahlbetonkonstruktionen |
| Geotechnik und Gründungen | Geotechnik und Gründungen |
| Metallkonstruktionen | Metallkonstruktionen |