XIII. Ausgabe der JIIDE 2022

13. JIIDE-Konferenz.
Termine: 25.–27. Oktober.
Uhrzeit: 9:00 Uhr.
Ausführliches Programm hier.
Virtuelle Teilnahme möglich.

 

Die 13. Ausgabe der Iberischen Konferenz über räumliche Dateninfrastrukturen (JIIDE) findet vom 25. bis 27. Oktober an der Universität Sevilla statt.

Das diesjährige Thema lautet „ Erfahrung und technologische Entwicklung: Die SDI näher an die Bürger bringen “ mit dem Ziel, den Nutzern mehr Bedeutung beizumessen und Erfahrungen aus Anwendungsfällen auszutauschen.

Die Iberische Konferenz für Geodateninfrastrukturen (JIIDE) ist ein Gemeinschaftsprojekt der portugiesischen Gebietsverwaltung (Direção-Geral do Território), des spanischen Nationalen Geographischen Instituts (Institut National Geographic) über das Nationale Zentrum für Geographische Informationen (OA), der Regierung von Andorra sowie – in dieser Ausgabe – des Instituts für Statistik und Kartographie von Andalusien und der Universität Sevilla, die die JIIDE 2022 ausrichten wird. Die 13. Ausgabe dieser Konferenz befasst sich mit neuen technologischen Trends und deren Nutzung, um Bürgerinnen und Bürger leichter zu erreichen und ihnen Vorteile zu verschaffen.

Das Motto der diesjährigen XIII. Konferenz lautet:

« Erfahrung und technologische Entwicklung: SDI näher an die Öffentlichkeit bringen »

Neue technologische Trends wie Big Data, Künstliche Intelligenz und Cloud Computing eröffnen eine Welt außergewöhnlicher Möglichkeiten, indem sie die analytischen Fähigkeiten verbessern, relevante Informationen aus riesigen Datenquellen extrahieren und Tausende von Terabytes an Bildern, Karten oder Daten von Echtzeitsensoren online speichern und veröffentlichen.

Technologien zur Verarbeitung von Geodaten entwickeln sich rasant, passen sich den Trends im IKT-Sektor an und erleichtern die Integration mit anderen Datensätzen (z. B. statistischen, Umwelt- und Tourismusdaten). Dadurch sind neue Spezifikationen und Standards entstanden, die zuvor unvorstellbare Anwendungsmöglichkeiten eröffnen.

Darüber hinaus ermöglicht die Modernisierung von Geodateninfrastrukturen durch die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Verwaltungen und dem Geodaten-Wirtschaftssektor den Export von Technologie und Wissen in andere Märkte wie den iberoamerikanischen oder europäischen Markt.

Die Evaluierung der INSPIRE-Richtlinie scheint andererseits zu zeigen, dass das Verständnis für die Bedürfnisse der verschiedenen Nutzer begrenzt ist und dass es daher unerlässlich ist, sich auf Anwendungsfälle, bewährte Verfahren und Nutzererfahrungen zu konzentrieren, anstatt wie bisher auf die Umsetzer.

Daher liegt der Schwerpunkt dieser Konferenzen zur iberischen Geodateninfrastruktur 2022 vorrangig darauf, neue Technologien zu nutzen, um den Bürgern Lösungen für konkrete Probleme anzubieten.

Die JIIDEs bieten einen idealen Raum für die Auseinandersetzung mit dem Thema Geoinformation und deren Bezug zu den oben genannten Aspekten. Sie dienen als Forum für den Erfahrungsaustausch aus verschiedenen Projekten, die Durchführung technischer Workshops zum Wissensaustausch über spezifische Themen und die Organisation von Diskussionsrunden. Sie richten sich an alle Fachkräfte aus öffentlicher Verwaltung, Privatwirtschaft und Wissenschaft, die mit Geoinformationen arbeiten – also an alle, die in ihrer Arbeit Geodateninfrastrukturen nutzen oder nutzen möchten.

Die JIIDE-Konferenz findet dieses Jahr vom 25. bis 27. Oktober in Sevilla statt. Wie in den Vorjahren ist die Teilnahme kostenlos, jedoch ist eine vorherige Anmeldung für jede Sitzung, jeden Runden Tisch oder Workshop erforderlich. Die Konferenz kann auch virtuell verfolgt werden.

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